Zurück zur Inspirationsseite

Bildung & Kultur:
Freizeitangebote, Events und Aktivitäten in Berlin

Attraktionen wie das Brandenburger Tor in Berlin erleben
  • Sie haben einen großen Wissensdrang und möchten sich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden?
  • Sie sind interessiert an den vielseitigen und zahlreichen Freizeitangeboten im Bereich Bildung & Kultur in Berlin?
  • Sie sind auf der Suche nach Menschen, die sich – wie Sie – für Fortbildungen, Sprachkurse oder für Vorlesungen als Gasthörer interessieren?

Dann ist Trevivo genau das richtige Netzwerk, um Gleichgesinnte zu finden. Denn über Trevivo verabreden Sie sich zum gemeinsamen Theater-, Kino- oder Opernbesuch. Oder planen die Teilnahme an Ausstellungen und Messen, schlagen Sprachkurse und Fortbildungen vor, die Sie mit anderen belegen möchten. Ganz gleich, worauf Sie Lust haben – unter der Kategorie „Bildung & Kultur“ finden Sie ganz sicher Menschen, die Ihre Interessen teilen.

Unser Angebot an Aktivitäten aus dem Bereich Bildung und Kultur bleibt stets lebendig. So erstellen wir regelmäßig Angebote und Aktivitäten, zu denen sich Trevivo-Mitglieder anmelden können. Und jedes Mitglied kann ganz einfach im Mitgliedsbereich eigene Aktivitäten erstellen. Möchten Sie beispielsweise am Wochenende einen Ausflug ins Museum unternehmen, wollen aber nicht alleine gehen? Oder sind Sie begeisterter Opernbesucher, finden aber keine so enthusiastische Begleitung für den nächsten Besuch? Sie wollten schon immer mal Italienisch lernen? Interessieren Sie sich für Geschichte? Dann erstellen Sie eine Aktivität und knüpfen Sie Kontakt mit Menschen, die Ihre Interessen teilen. So macht das Vokabeln pauken oder der nächste Konzertbesuch gleich viel mehr Freude.

Das Freizeitangebot in Berlin ist vielseitig

Es gibt eine große Anzahl an Möglichkeiten in Berlin, sodass für jeden etwas dabei ist. So gibt es zum Beispiel:

  • Veranstaltungen und Events wie Konzerte oder Theatervorführungen
  • Kino
  • Oper
  • Lesungen & Vorlesungen für Gasthörer

Aber es muss ja nicht immer das große Event sein. Natürlich können Sie Trevivo auch nutzen, um im kleinen Kreis aktiv zu werden. Treffen Sie sich mit Menschen, die Ihre Interessen teilen und sich weniger für größere Veranstaltungen begeistern.

  • Treffen Sie sich zuhause, im Café oder im Park, um gemeinsam über Ihren Lieblingskomponisten zu philosophieren
  • Organisieren Sie einen Lese- und Literaturkreis
  • Gehen Sie gemeinsam der bewegten Geschichte Berlins nach und entdecken Sie Neues

Unter den zahlreichen Aktivitäten aus dem Bereich Bildung & Kultur finden Sie bestimmt ein Freizeitangebot, für das Sie sich begeistern können.

Werden Sie aktiv in Berlin: auf und mit Trevivo

Und sollte einmal nicht das Passende dabei sein: werden Sie einfach selbst kreativ und beteiligen Sie sich aktiv an unserem Netzwerk! Denn: je aktiver sich alle Mitglieder beteiligen, desto vielseitiger und interessanter wird das Freizeitangebot auf Trevivo. Und desto mehr Menschen, die Ihre Interessen teilen, können auf Ihre erstellten Aktivitäten reagieren und treten in Kontakt mit Ihnen.

Entdecken Sie Aktivitäten aus dem Bereich Bildung & Kultur

Mehr anzeigen
Dove vai? /Wohin gehst du? Collagen, Malerei und Zeichnungen von Gudula Fisauli
Botanischer Garten und Botanisches Museum
Gudula Fisauli widmet sich in ihrem eigenbestimmten Duktus abstrakten Bilderzählungen auf Papier, Malkarton und Leinwand mit Materialien wie Holz, Glas, Baumrinde und anderem Vorgefundenem.Über collagierte Partien legt sie Farbflächen, fragmentarisch in und übereinander, die sie in Form von farbmächtigen Collagen aus Papier und Naturstoffen auf Leinwand entwickelt. Mit ihrer linearen und ornamentalen Zeichnung erschafft die Künstlerin eine Synthese von Malerei und Collage. Die verbindende Linie in unterschiedlichen Erscheinungsformen fungiert als Wegweiser oder sie überlässt dieser ihre ganz eigene, individuelle Erzählweise.Die Künstlerin ist eine freie, vielfähige Gestalterin, deren abstrakte, künstlerische Position immer wieder von ihren Reisen und Aufenthalten in der Natur geprägt werden.Gudula Fisauli ist in Chemnitz geboren, wohnt und arbeitet seit 2003 als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie lebte zehn Jahre in Italien und fünf Jahre in Urgentsch und Samarkand (Usbekistan).Reisen führten sie in andere Länder Zentralasiens, den Vorderen und Mittleren Orient, nach Indien und Chile.Ihre Großmutter väterlicherseits leitete in den 1920iger Jahren eine Schule für künstlerische Stickerei in Köln und schon als Jugendliche faszinierten sie die gestickten, vegetabilen Jugendstilmuster, besonders das Paisleymuster.In welchen Länder auch immer, die Faszination des Orients hinterließ einflussreiche Spuren. Ihre visuellen und empathischen Eindrücke, die Wirkkraft des Lichtes, Farbkontraste, die Kultur des Landes und im Besonderen die inspirierende Natur, die Vegetation eines Landes spiegeln sich fortan in ihren künstlerischen Arbeiten wider.Sizilien und der Orient prägen somit in bedeutsamer Weise die Bildsprache der Künstlerin. Eintrittspreise: Botanischer Garten: 6,00 €/erm. 3,00 € Botanisches Museum: 2,50 €/erm. 1,50 €

22. November 2017, 10:00 Uhr
Mehr anzeigen
1917. Revolution. - Sonderausstellung
Deutsches Historisches Museum
Russland und Europa 18. Oktober 2017 bis 15. April 2018 Im Jahr 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Die revolutionären Ereignisse und der bis 1922 anhaltende Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel, der das gesamte 20. Jahrhundert prägte. Mentalitäts- und kulturgeschichtlich bewirkte die Revolution zunächst einen Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft. Sie führte zu neuen Formen in Wirtschaft, Bildung und Kultur, förderte nationale, politische und soziale Befreiungsbewegungen, inspirierte Künstler und Kulturschaffende weit über die Grenzen Russlands hinaus und forderte das Wertesystem der alten europäischen Gesellschaften heraus. Damit einher gingen von Anfang an aber auch politische Gegenbewegungen, Terror und gewaltsame Unterdrückungsmaßnahmen, denen die Revolution letztlich ihren Abschluss verdankt. Diese Entwicklung führte die Gewalterfahrung des Weltkrieges fort und prägte die Menschen in der Region über mehrere Generationen. Diese Aspekte wirken bis heute nach. Auch wenn die Polarisierung der Welt erst ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges war, so sind doch die Revolution und die Gründung der Sowjetunion 1922 Wegbereiter dieser zukünftigen Entwicklung. Die umwälzenden Geschehnisse im größten Land Europas führten zu einem neuen politischen System, das im Gegensatz zu der parlamentarisch-demokratischen Entwicklung anderer europäischer Staaten stand. Dies war der Ausgangspunkt für eine anhaltende Auseinandersetzung unterschiedlicher politischer Modelle in Europa in den 1920er- und 1930er-Jahren. Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert die komplexen revolutionären Ereignisse in Russland und deren vielschichtigen Folgen für Europa und geht der Frage nach, welche Reaktionen und Gegenreaktionen der politische und gesellschaftliche Umsturz in ausgewählten europäischen und auch außereuropäischen Staaten hervorgerufen hat. Anhand von Beispielen will die Ausstellung zudem den Blick für die Gegenwartsbezüge der Ereignisse von vor 100 Jahren öffnen und damit einen Beitrag zu Einordnung und Verständnis aktueller Konflikte leisten.

22. November 2017, 10:00 Uhr
Mehr anzeigen
Attraktionen wie das Brandenburger Tor in Berlin erleben
Gier nach neuen Bildern - Sonderausstellung
Deutsches Historisches Museum
Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip 29. September 2017 bis 8. April 2018 Die Ausstellung zur Geschichte populärer graphischer Nachrichtenmedien präsentiert drei Geschäftsmodelle der Flugblatt- und Bilderbogenproduktion, die sich vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert kaum verändert haben. Die Neugier auf Sensationen, aktuelle politische Satire oder informative und humorvolle Reportagen war zu allen Zeiten groß. Aus heutiger Sicht ergeben sich erstaunliche Parallelen zum gegenwärtigen Boulevardjournalismus, zum momentanen medialen Bilderkampf der Ideologien und zum anspruchsvoll-unterhaltsamen Feuilleton. Das Angebot an sensationellen Neuigkeiten – etwa Naturkatastrophen und menschliche Schicksalsschlägen oder Mord und Totschlag in Krieg und Revolution – gilt dem breiten Publikum. Die Produktionskosten für die plakativen Bildnachrichten wurden von den Verlegern möglichst niedrig gehalten. Die Kolorierung der Holzschnitte und Lithographien mittels Schablonen übernahmen Kinder in Heimarbeit. Die Flugblätter und Bilderbogen mit politischer Satire, zum Beispiel im Kampf um den "rechten" Glauben oder gegen Zensur und Unterdrückung, stammen dagegen häufig von namhaften Künstlern. Zahlreiche Beispiele, unter anderen von Lucas Cranach dem Älteren, Kasimir Malewitsch und Pablo Picasso, werden in der Ausstellung zu sehen sein. Für unterhaltsame Bildergeschichten und Bilder zur Zeitgeschichte mit humorvollen Reflexionen begeisterte sich ein Publikum, das auch gern für seinen Nachwuchs die entsprechenden lehrreichen Kinder-Bilderbogen erwarb. Erhielten die Blätter Untertitel in mehreren Sprachen, war auch der Vertrieb international organisiert. So wurden die ursprünglich als "Münchener Bilderbogen" herausgegebenen Bildergeschichten von Wilhelm Busch auch in Amerika bekannt. Der aus Deutschland eingewanderte Zeichner Rudolph Dirks entwickelte daraus den ersten Comicstrip "The Katzenjammer Kids" als Sonntagsbeilage für das New York Journal.

22. November 2017, 10:00 Uhr
Mehr anzeigen
Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Terry Fox. Elemental Gestures
Akademie der Künste
Ausstellung vom 10.3. — 5.6.17 Das Kunstmuseum Bern entdeckt in dieser Einzelausstellung, das vielfältige Werk von Terry Fox (1943–2008) bestehend aus Videos, Fotos, Zeichnungen und Objekten wieder. Der amerikanische Performance-, Klang- und Konzeptkünstler gilt als sogenannter artist’s artist, als Künstler, der zwischen den 1970er und 1990er Jahren vor allem in Künstlerkreisen bekannt wurde. Mit seiner Arbeit ist der Anspruch verbunden, Kunst mit dem Leben zu verschmelzen, wie es in jener Zeit üblich war und in elementare Gesten zu gießen. So wandte sich Terry Fox früh von traditionellen Kunstformen wie der Malerei ab. Stattdessen begann er, Alltagssituationen als Aktionen der Kunst zu inszenieren und im Rahmen von Performances immer häufiger auch seinen Körper einzusetzen. In seinen Werken beschäftigten ihn persönliche Erfahrungen und seine eigene unmittelbare Lebenswahrnehmung. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Labyrinth in der Kathedrale von Chartres. Terry Fox entdeckte es während einer Reise 1971. In den folgenden elf Jahren setzte er sich intensiv damit auseinander. Er deutete es metaphorisch als seinen eigenen, von Krankheit geprägten Lebensweg. Der Pfad des Labyrinths führt zwar sicher ins Zentrum, ist aber so gewunden, dass man den Überblick verliert. Orientierung bleibt im Labyrinth schwierig. Diese Schwierigkeiten verarbeitete Terry Fox in seinen Arbeiten. So befasste er sich mit komplexen Textanordnungen und Geheimcodes.

22. November 2017, 10:00 Uhr
Mehr anzeigen
Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne
Akademie der Künste
Die Ausstellung läuft vom 31.3. — 18.6. Architekt, Inspirator und Organisator – Otto Bartning war eine außergewöhnlich vielschichtige Persönlichkeit. Er zählt zu den Protagonisten des Expressionismus sowie der Neuen Sachlichkeit in der Weimarer Republik. Später wichtiger Impulsgeber des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders als Berater der Stadt Berlin, vertrat er stets eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte soziale Moderne. Er schuf qualitätsvolle Sozial- und Wohnbauten und gilt zudem als maßgeblicher Reformer des protestantischen Kirchenbaus. Mit seinem Entwurf der Sternkirche (1922) und der Stahlkirche (1928) schuf er Leitbauten. Gezeigt wird auch sein Notkirchenprogramm, in dem ab 1946 seriell vorgefertigte Typenkirchen in 43 Städten entstanden. Als Gründungsmitglied der Akademie der Künste bestimmte er Leitlinien der Architekturentwicklung mit. Die Interbau 1957 in Berlin bildete einen weiteren Höhepunkt seines Lebenswerks. Das OEuvre Bartnings und seine Vernetzungen in Kunst, Kultur und Politik werden erstmals in der umfassenden Retrospektive anhand von Zeichnungen, Fotografien und Architekturmodellen vorgestellt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung, gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. Di 11 – 20 Uhr, Mi – So 11 – 19 Uhr Ostermontag, 1. Mai und Pfingstmontag geöffnet € 6/4, bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei Führungen: Di 18 Uhr, So 12 Uhr, € 2 zuzüglich Ausstellungsticket

22. November 2017, 11:00 Uhr
Mehr anzeigen
Dauerausstellung - Alfred Breslauer
Architekturmuseum der TU
Architekt einer traditionellen Moderne Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat dem Architekturmuseum ein Forschungsprojekt zu Leben und Werk des Architekten Alfred Breslauer bewilligt. Das Projekt, das über drei Jahre laufen wird, begann im Juli 2016 - pünktlich zu seinem 150. Geburtstag. Alfred Breslauer zählt zu den vergessenen Architekten des frühen 20. Jahrhunderts. Als Absolvent der TH Berlin historistisch geschult, konnte er als Mitarbeiter Alfred Messels u. a. beim Warenhaus Wertheim dessen Ansätze zu einer Reform der Baukunst aufnehmen. Nach 1900 wandte sich Breslauer, der seinen Zeitgenossen als eigentlicher Schüler und Nachfolger Messels galt, vorwiegend dem privaten Wohnungsbau zu. Hier vertrat er wie sein Meister schon früh eine Hinwendung zu einem reduzierten, bürgerlichen Neoklassizismus, in dem sich eine traditionelle Formensprache mit moderner Bautechnik und einer gehobenen Ausstattung verbanden. Bis zum Ersten Weltkrieg galt diese Haltung als Avantgarde und fand einen breiten Zuspruch innerhalb einer großbürgerlichen Klientel. Anders als der jüngere Mies van der Rohe hielt Breslauer daran auch in den zwanziger Jahren fest und wurde nun zu einem bevorzugten Architekten vorwiegend jüdischer Auftraggeber. Ob und inwieweit diese Konstellation den Wunsch einer spezifischen Bauherrenschaft nach bürgerlicher Anerkennung durch die Wahl von Formen eines preußischen Frühklassizismus ausdrückt, ist zu klären und das wichtigste Forschungsziel des Projekts. Dazu gehört auch die Untersuchung der Innenräume, die Breslauer wiederum wie zuvor Messel häufig auf die darin befindlichen Kunstsammlungen konzipierte und für die er von Zeitgenossen besonders geschätzt wurde. Zu Ausstellungzeiten hat unsere Galerie montags bis donnerstags von 12-16 Uhr geöffnet. Andere Besuchszeiten sind nach Absprache möglich.

22. November 2017, 12:00 Uhr
Mehr anzeigen
Dauerausstellung - Dalí am Potsdamer Platz
Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz
Der vielseitige und exzentrische Spanier ist jetzt Berliner Salvador Dalí – einer der genialsten Künstler der Moderne, der seine Werke und sich selbst auf spektakulärste Weise inszenierte. "Surrealismus für alle" – in diesem seinem Sinne sind nun über 450 Exponate dieser schillernden Persönlichkeit dauerhaft am Potsdamer Platz zu sehen. Dieses neue institutionelle Kulturhighlight ermöglicht dabei dem Besucher den wohl umfangreichsten Einblick in Dalís experimentierfreudige virtuose Meisterschaft in nahezu allen Techniken der Kunst direkt in Berlins pulsierender Mitte. Zu Beginn des Jahres 2009, passend zu Dalís 20.Todestag und in Erinnerung an 20 Jahre Mauerfall, wurde dem populären und polarisierenden Ausnahmekünstler Salvador Dalí, der es stets verstand, Mauern einzureißen, diese feste Einrichtung als Dauerausstellung an historischer Stelle gewidmet. Dieses privat getragene Museum bereichert seit dem als neues Kulturhighlight die hochkarätige Museumslandschaft dieser Ausnahmestadt. Familie 31,00 Euro (2 Erwachsene, bis 3 Kinder bis 16 Jahre) VIP 18,00 Euro (ermöglicht den Eintritt in die Ausstellung ohne Wartezeiten an der Kasse – nur im Vorverkauf) Standard 12,50 Euro (Kinder bis 6 Jahre frei) Ermäßigt 9,50 Euro (Schüler, Studenten, Behinderte, Zivil-/Wehrdienstleistende) Dienstags (außer Feiertags) gilt der ermäßigte Tarif auch für Senioren (ab 65 Jahre) Nachweis erforderlich!

22. November 2017, 12:00 Uhr
Mehr anzeigen
Führung Museum im Alten Wasserwerk - Tour W
Museum im Alten Wasserwerk
Die Führung veranschaulicht die Geschichte der Wasserversorgung Berlins und führt in Bereiche, die im Rahmen des »normalen« Museumsbesuches nicht zugänglich sind. Nach einem Überblick am Modell des Wasserwerks geht es, mit Helmen ausgerüstet, in das Untergeschoß des Schöpfmaschinenhauses B, sozusagen in den »Bauch« der Maschinen, mit denen seinerzeit Seewasser zur Trinkwasseraufbereitung gefördert wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts baute man das Wasserwerk für die zusätzliche Gewinnung von Grundwasser aus und errichtete ab 1904 in der Nähe des Seeufers ein kapellenähnliches Gebäude, den Sammelbrunnen. Zur Deckung von Trinkwasserbedarfsspitzen der Großsiedlungen im damaligen Ost-Berlin wurde noch 1986 bis 1988 ein neues, unterirdisches Seewasserpumpwerk gebaut. Es war jedoch nur im Probeeinsatz, da nach der Wiedervereinigung der Wasserbedarf erheblich sank und heutzutage ausschließlich Grundwasser gefördert wird. Durch einen unterirdischen Gang gelangen wir in den »Kreiselraum«, einen Erweiterungsbau aus der Zeit der Modernisierung Mitte der 1920er-Jahre. Mit seinen damals moderneren und leistungsfähigeren elektrisch angetriebenen Pumpen sowie marmornen Schalttafeln bietet dieser Raum noch immer ein beeindruckendes Ambiente. Es werden einige steile Treppen und Leitern begangen. Personen unter 14 Jahren können an der Führung nicht teilnehmen. Schutzhelme werden vor Ort ausgegeben. Festes, geschlossenes Schuhwerk wird vorausgesetzt.

24. November 2017, 13:00 Uhr
Mehr anzeigen
Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Die Zauberflöte
Deutsche Oper Berlin
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberflöte soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. Während Tamino von den Burgwächtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die Königin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgefährlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, hält er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tröstet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Flöte. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entreißen ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Flöte geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, »solange sich nichts Besseres findet«, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich plötzlich in ein junges, hübsches Mädchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide träumen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die Königin der Nacht nimmt ein böses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den Mächten der Finsternis verschlungen.

28. November 2017, 19:30 Uhr
Mehr anzeigen
Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Unerhörte Musik
BKA Theater
Unerhörte Musik Zeitgenössisches Konzert Mit ihrer einzigartigen Struktur ist sie nicht nur fester Bestandteil des Berliner Musiklebens, sondern genießt als erste Adresse für das aktuelle Musikschaffen einen hervorragenden Ruf über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus. Die Reihe wurde 1989 auf Initiative von Rainer Rubbert und Martin Daske gegründet und wird seither mit Mitteln des Berliner Kultursenates gefördert. Jeden Dienstag spielen Solisten und Ensembles im gelassenen Ambiente des BKA-Theaters zeitgenössische Programme mit Schwerpunkt auf der Musik des ausgehenden 20. und des 21. Jahrhunderts. In den über 900 Konzerten haben mittlerweile weit mehr als 1000 Uraufführungen stattgefunden. Obwohl in erster Linie ein Podium für die in Berlin lebenden professionellen Musiker, gastieren in der »Unerhörten Musik« auch namhafte Ensembles aus dem In- und Ausland, wobei die auswärtigen Künstler angehalten sind, auch Werke Berliner Komponisten in ihren Konzerten vorzustellen. Neben den auf Neue Musik spezialisierten Interpreten, bietet sie auch bekannten Solisten die Gelegenheit, Programme realisieren zu können, für die der etablierte Konzertbetrieb keinen Platz bietet. So ist die Reihe für die gesamte Berliner Neue Musik Szene zur Schnittstelle geworden: für Interpreten, Komponisten, neu in Berlin lebende Musiker und das musikinteressierte Publikum gleichermaßen. Seit einigen Jahren steht den künstlerischen Leitern Rainer Rubbert und Martin Daske - beide selbst renommierte Komponisten - ein Beirat zur Seite, dem z.Zt. die Sängerin und Performerin Natalia Pschenitschnikova, der Komponist Sebastian Elikowski-Winkler und die Komponistin Charlotte Seither angehören. Homepage: www.unerhoerte-musik.de

28. November 2017, 20:30 Uhr