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Bildung & Kultur:
Freizeitangebote, Events und Aktivitäten in Berlin

Attraktionen wie das Brandenburger Tor in Berlin erleben
  • Sie haben einen großen Wissensdrang und möchten sich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden?
  • Sie sind interessiert an den vielseitigen und zahlreichen Freizeitangeboten im Bereich Bildung & Kultur in Berlin?
  • Sie sind auf der Suche nach Menschen, die sich – wie Sie – für Fortbildungen, Sprachkurse oder für Vorlesungen als Gasthörer interessieren?

Dann ist Trevivo genau das richtige Netzwerk, um Gleichgesinnte zu finden. Denn über Trevivo verabreden Sie sich zum gemeinsamen Theater-, Kino- oder Opernbesuch. Oder planen die Teilnahme an Ausstellungen und Messen, schlagen Sprachkurse und Fortbildungen vor, die Sie mit anderen belegen möchten. Ganz gleich, worauf Sie Lust haben – unter der Kategorie „Bildung & Kultur“ finden Sie ganz sicher Menschen, die Ihre Interessen teilen.

Unser Angebot an Aktivitäten aus dem Bereich Bildung und Kultur bleibt stets lebendig. So erstellen wir regelmäßig Angebote und Aktivitäten, zu denen sich Trevivo-Mitglieder anmelden können. Und jedes Mitglied kann ganz einfach im Mitgliedsbereich eigene Aktivitäten erstellen. Möchten Sie beispielsweise am Wochenende einen Ausflug ins Museum unternehmen, wollen aber nicht alleine gehen? Oder sind Sie begeisterter Opernbesucher, finden aber keine so enthusiastische Begleitung für den nächsten Besuch? Sie wollten schon immer mal Italienisch lernen? Interessieren Sie sich für Geschichte? Dann erstellen Sie eine Aktivität und knüpfen Sie Kontakt mit Menschen, die Ihre Interessen teilen. So macht das Vokabeln pauken oder der nächste Konzertbesuch gleich viel mehr Freude.

Das Freizeitangebot in Berlin ist vielseitig

Es gibt eine große Anzahl an Möglichkeiten in Berlin, sodass für jeden etwas dabei ist. So gibt es zum Beispiel:

  • Veranstaltungen und Events wie Konzerte oder Theatervorführungen
  • Kino
  • Oper
  • Lesungen & Vorlesungen für Gasthörer

Aber es muss ja nicht immer das große Event sein. Natürlich können Sie Trevivo auch nutzen, um im kleinen Kreis aktiv zu werden. Treffen Sie sich mit Menschen, die Ihre Interessen teilen und sich weniger für größere Veranstaltungen begeistern.

  • Treffen Sie sich zuhause, im Café oder im Park, um gemeinsam über Ihren Lieblingskomponisten zu philosophieren
  • Organisieren Sie einen Lese- und Literaturkreis
  • Gehen Sie gemeinsam der bewegten Geschichte Berlins nach und entdecken Sie Neues

Unter den zahlreichen Aktivitäten aus dem Bereich Bildung & Kultur finden Sie bestimmt ein Freizeitangebot, für das Sie sich begeistern können.

Werden Sie aktiv in Berlin: auf und mit Trevivo

Und sollte einmal nicht das Passende dabei sein: werden Sie einfach selbst kreativ und beteiligen Sie sich aktiv an unserem Netzwerk! Denn: je aktiver sich alle Mitglieder beteiligen, desto vielseitiger und interessanter wird das Freizeitangebot auf Trevivo. Und desto mehr Menschen, die Ihre Interessen teilen, können auf Ihre erstellten Aktivitäten reagieren und treten in Kontakt mit Ihnen.

Entdecken Sie Aktivitäten aus dem Bereich Bildung & Kultur

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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Aida
Deutsche Oper Berlin
„Amore, sommissione, dolcezza“ – das sind die Attribute, die Giuseppe Verdi seiner Titelfigur Aida zugeschrieben hat: eine Frau, die für eine reine Liebe, Fügsamkeit und Zartheit steht. Aida fügt sich damit ein in die Reihe jener weiblichen Kunstfiguren des 19. Jahrhunderts, die weniger reale Wesen als vielmehr Sehnsuchtsobjekte und Projektionsflächen chauvinistischer Männerträume waren und unweigerlich im Sterben aus Liebe ihre Bestimmung fanden. Auch Aida ist dieser Weg vorgezeichnet. Doch anders als in Verdis vorhergehenden Opern gibt es in AIDA einen Gegenentwurf zur todgeweihten Liebe: Amneris. Mit „molto vivacità“ charakterisiert Verdi sie in seinem Personenverzeichnis: Bei Amneris pulsiert das Leben. Wie eine Löwin kämpft sie um ihre Liebe, mit ihr wäre eine handfeste Beziehung möglich. Radames jedoch, der Mann zwischen Aida und Amneris, kann sich nicht für ein realistisches Leben entscheiden. Er verliert sich in Fantasien von Aida, der „exotischen“, fernen Frau. Aus Liebe zu diesem weiblichen Engel wird Radames in seinen Träumen zum Helden im Kampf gegen Unterdrückung und Leid, das jedoch ebenfalls in exotischen, anderen Welten, also fern der eigenen Wirklichkeit existiert. Vor den Augen der Öffentlichkeit inszeniert Radames sein Heldentum und leidet gleichzeitig am Scheitern des eigenen Anspruchs, die utopische Liebe und die politische Utopie miteinander vereinbaren zu können. Denn seine Traumfigur Aida ist ohnehin zum Sterben bestimmt, und die Rettung aller Gefangenen und Unterdrückten sowohl aussichtslos als auch ihrerseits mit Gewalt verbunden. So steht ein realitätsferner, am eigenen Weltschmerz leidender Held im Zentrum einer Oper, die die vielleicht pessimistischste von Giuseppe Verdi ist. Denn sie endet mit der Flucht vor der Welt und mit dem völligen Rückzug in ein steinernes Mausoleum. Am Schluss steht der Tod Aidas auch für den Tod der Utopie.

23. September 2017, 19:30 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Unerhörte Musik
BKA Theater
Unerhörte Musik Zeitgenössisches Konzert Mit ihrer einzigartigen Struktur ist sie nicht nur fester Bestandteil des Berliner Musiklebens, sondern genießt als erste Adresse für das aktuelle Musikschaffen einen hervorragenden Ruf über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus. Die Reihe wurde 1989 auf Initiative von Rainer Rubbert und Martin Daske gegründet und wird seither mit Mitteln des Berliner Kultursenates gefördert. Jeden Dienstag spielen Solisten und Ensembles im gelassenen Ambiente des BKA-Theaters zeitgenössische Programme mit Schwerpunkt auf der Musik des ausgehenden 20. und des 21. Jahrhunderts. In den über 900 Konzerten haben mittlerweile weit mehr als 1000 Uraufführungen stattgefunden. Obwohl in erster Linie ein Podium für die in Berlin lebenden professionellen Musiker, gastieren in der »Unerhörten Musik« auch namhafte Ensembles aus dem In- und Ausland, wobei die auswärtigen Künstler angehalten sind, auch Werke Berliner Komponisten in ihren Konzerten vorzustellen. Neben den auf Neue Musik spezialisierten Interpreten, bietet sie auch bekannten Solisten die Gelegenheit, Programme realisieren zu können, für die der etablierte Konzertbetrieb keinen Platz bietet. So ist die Reihe für die gesamte Berliner Neue Musik Szene zur Schnittstelle geworden: für Interpreten, Komponisten, neu in Berlin lebende Musiker und das musikinteressierte Publikum gleichermaßen. Seit einigen Jahren steht den künstlerischen Leitern Rainer Rubbert und Martin Daske - beide selbst renommierte Komponisten - ein Beirat zur Seite, dem z.Zt. die Sängerin und Performerin Natalia Pschenitschnikova, der Komponist Sebastian Elikowski-Winkler und die Komponistin Charlotte Seither angehören. Homepage: www.unerhoerte-musik.de

26. September 2017, 20:30 Uhr
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Dauerausstellung - Alfred Breslauer
Architekturmuseum der TU
Architekt einer traditionellen Moderne Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat dem Architekturmuseum ein Forschungsprojekt zu Leben und Werk des Architekten Alfred Breslauer bewilligt. Das Projekt, das über drei Jahre laufen wird, begann im Juli 2016 - pünktlich zu seinem 150. Geburtstag. Alfred Breslauer zählt zu den vergessenen Architekten des frühen 20. Jahrhunderts. Als Absolvent der TH Berlin historistisch geschult, konnte er als Mitarbeiter Alfred Messels u. a. beim Warenhaus Wertheim dessen Ansätze zu einer Reform der Baukunst aufnehmen. Nach 1900 wandte sich Breslauer, der seinen Zeitgenossen als eigentlicher Schüler und Nachfolger Messels galt, vorwiegend dem privaten Wohnungsbau zu. Hier vertrat er wie sein Meister schon früh eine Hinwendung zu einem reduzierten, bürgerlichen Neoklassizismus, in dem sich eine traditionelle Formensprache mit moderner Bautechnik und einer gehobenen Ausstattung verbanden. Bis zum Ersten Weltkrieg galt diese Haltung als Avantgarde und fand einen breiten Zuspruch innerhalb einer großbürgerlichen Klientel. Anders als der jüngere Mies van der Rohe hielt Breslauer daran auch in den zwanziger Jahren fest und wurde nun zu einem bevorzugten Architekten vorwiegend jüdischer Auftraggeber. Ob und inwieweit diese Konstellation den Wunsch einer spezifischen Bauherrenschaft nach bürgerlicher Anerkennung durch die Wahl von Formen eines preußischen Frühklassizismus ausdrückt, ist zu klären und das wichtigste Forschungsziel des Projekts. Dazu gehört auch die Untersuchung der Innenräume, die Breslauer wiederum wie zuvor Messel häufig auf die darin befindlichen Kunstsammlungen konzipierte und für die er von Zeitgenossen besonders geschätzt wurde. Zu Ausstellungzeiten hat unsere Galerie montags bis donnerstags von 12-16 Uhr geöffnet. Andere Besuchszeiten sind nach Absprache möglich.

20. September 2017, 12:00 Uhr
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1917. Revolution. - Sonderausstellung
Deutsches Historisches Museum
Russland und Europa 18. Oktober 2017 bis 15. April 2018 Im Jahr 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Die revolutionären Ereignisse und der bis 1922 anhaltende Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel, der das gesamte 20. Jahrhundert prägte. Mentalitäts- und kulturgeschichtlich bewirkte die Revolution zunächst einen Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft. Sie führte zu neuen Formen in Wirtschaft, Bildung und Kultur, förderte nationale, politische und soziale Befreiungsbewegungen, inspirierte Künstler und Kulturschaffende weit über die Grenzen Russlands hinaus und forderte das Wertesystem der alten europäischen Gesellschaften heraus. Damit einher gingen von Anfang an aber auch politische Gegenbewegungen, Terror und gewaltsame Unterdrückungsmaßnahmen, denen die Revolution letztlich ihren Abschluss verdankt. Diese Entwicklung führte die Gewalterfahrung des Weltkrieges fort und prägte die Menschen in der Region über mehrere Generationen. Diese Aspekte wirken bis heute nach. Auch wenn die Polarisierung der Welt erst ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges war, so sind doch die Revolution und die Gründung der Sowjetunion 1922 Wegbereiter dieser zukünftigen Entwicklung. Die umwälzenden Geschehnisse im größten Land Europas führten zu einem neuen politischen System, das im Gegensatz zu der parlamentarisch-demokratischen Entwicklung anderer europäischer Staaten stand. Dies war der Ausgangspunkt für eine anhaltende Auseinandersetzung unterschiedlicher politischer Modelle in Europa in den 1920er- und 1930er-Jahren. Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert die komplexen revolutionären Ereignisse in Russland und deren vielschichtigen Folgen für Europa und geht der Frage nach, welche Reaktionen und Gegenreaktionen der politische und gesellschaftliche Umsturz in ausgewählten europäischen und auch außereuropäischen Staaten hervorgerufen hat. Anhand von Beispielen will die Ausstellung zudem den Blick für die Gegenwartsbezüge der Ereignisse von vor 100 Jahren öffnen und damit einen Beitrag zu Einordnung und Verständnis aktueller Konflikte leisten.

18. Oktober 2017, 10:00 Uhr
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Spaß an Botanik?Bestimmungsübung: Was blüht denn noch?
Botanischer Garten und Botanisches Museum
Spaß an Botanik?Bestimmungsübung: Was blüht denn noch? -bitte mitbringen, was sich noch „raustraut“ Veranstalter: Botanischer Verein von Berlin und Brandenburg gegr. 1859 e.V. Mit Lupe und botanischer Bestimmungsliteratur bestimmen wir gemeinsam Pflanzen – in lockerer Runde und Kleingruppen. Familien- und Gattungsmerkmale sowie botanische Fachbegriffe werden erläutert beziehungsweise erarbeitet. Unser Ziel ist es, heimische Pflanzen in der Stadt und in freier Natur erkennen zu können. Mitzubringen: Handlupen, Bestimmungsliteratur (da wir in Kleingruppen arbeiten, braucht am Anfang nicht unbedingt jeder Teilnehmer eigene Bestimmungsliteratur). Regionales pflanzliches Bestimmungsmaterial wird z. T. gestellt und sollte auch selber mitgebracht werden (bitte aus der Region, frisches Material oder Herbarmaterial). Wo? Kleiner Hörsaal, Botanisches Museum, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin Kosten? Keine (Mitgliedschaft im Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg erwünscht, Jahresbeitrag 25 Euro, erm. 15 Euro. Die Mitgliedschaft kann gleich vor Ort abgeschlossen werden. Mit einer Mitgliedschaft können Sie auch am umfangreichen Exkursionsprogramm des Vereins teilnehmen.). Eintritt in Botanischen Garten und Museum nicht inklusive. Monatliches Treffen, alle Termine hier(link is external) (z.T. auch Exkursionen) Ansprechpartnerin: Beate Schönefeld, schoenefeld@botanischer-verein-brandenburg.de

15. Oktober 2017, 11:00 Uhr
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Kino und Theater in Berlin: Genießen Sie Ihre Freizeit
Schwester Cordula liebt Groschenromane: Elisabeth – Mutterherz aus Eis
BKA Theater
Schwester Cordula liebt Groschenromane: Elisabeth – Mutterherz aus Eis Musikkabarett Nachdem sich Saskia Kästner mit ihrem Alter Ego "Schwester Cordula" die heile Welt der Arztromane vorgeknöpft hatte, gilt ihre Aufmerksamkeit nun den Kitschromanen, in denen Mutti im Vordergrund steht. Exemplarisch führt sie den Zuschauern die eiskalte Managerin Elisabeth vor, die unter den fatalen Folgen eines One-Night-Stands namens Anke (7) leiden muss. Als das undankbare, vorlaute, gefühlsduselige Kind auch noch kurz vor einer wichtigen Geschäftsreise nach China mit ihrer Schulklasse in die Hände eines Geiselnehmers gerät, schaltet die Rabenmutter in ihrer Not den Erzeuger des Kindes ein, der von alledem nichts gewusst... Wer spröde Lesungen kennt und sich blumigeren Vortrag wünschte, der gerät hier in eine geradezu überbordende Fleurop-Welt: Saskia Kästner gurrt, schnurrt, kiekst, singt, weint und tanzt den Text, schlüpft blitzschnell wechselnd in die verschiedenen Figuren und macht die Texte mit dem ganzen Körper und vollstem Ausdruck quicklebendig, sodass die Zuschauer vor Lachen kaum zum Atmen kommen. Und weil es so schön ist, hat sie den Akkordeonisten Dirk Rave als ruhigen Gegenpol dabei, der – wenn er nicht gerade inhaltlich passende Gassenhauer im Shantysound anstimmt oder die Fahrten mit dem Cabriolet mit KRAFTWERK-Grooves begleitet – gerne mal den Erziehungsratgeber des Fachmannes Boris Becker zückt und das Publikum mit Understatement zum Kochen bringt. Zwei Stühle und ein Groschenheft, mehr braucht Schwester Cordula nicht, um den Saal zum Toben zu bringen! Homepage: www.schwestercordula.de

04. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Lieder und Dichter I: To be sung on the water
Deutsche Oper Berlin
Einen Einblick in das Liedschaffen von drei der größten US-amerikanischen Komponisten gibt der erste Abend von Lieder und Dichter in der neuen Spielzeit. Mit ganz unterschiedlichen Mitteln gelang es Aaron Copland, Samuel Barber und Charles Ives, einen spezifisch amerikanischen Ton zu finden und dem Lied eine neue Welt von Klangfarben und Gefühlsstimmungen zu erschließen. Das wird im Programm des Abends besonders deutlich, wenn diesen amerikanischen Liedern ein Meisterwerk englischer Spätromantik gegenübergestellt wird: die 1899 entstandenen „Sea pictures“ von Edward Elgar. Mit Ronnita Miller, Meechot Marrero und Thomas Lehman singen drei Native Speaker aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin, begleitet von John Parr am Klavier. Zu Gast ist die Dichterin Uljana Wolf (geb. 1979 in Berlin), deren Werk einen nicht geringen Teil seiner Kraft aus dem Zusammentreffen zweier Sprachen bezieht, dem Deutschen und dem Englischen. Aus „falschen Freunden“, gleichlautenden Worten unterschiedlicher Herkunft, entsteht bei Wolf ein poetischer Überschuss, der in der deutschen Gegenwartslyrik seinesgleichen sucht. Preis: € 16,– / ermäßigt € 8,–* *) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 8,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan. Bitte halten Sie einen entsprechenden Nachweis für die berechtigte Inanspruchnahme der Ermäßigung zur Kontrolle durch das Einlasspersonal bereit.

26. September 2017, 20:00 Uhr
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Veranstaltungen in Berlin: Erleben Sie Kultur im Theater
Ades Zabel & Company: Fly, Edith, Fly – Vom Ballermann zum BER
BKA Theater
Ades Zabel & Company: Fly, Edith, Fly – Vom Ballermann zum BER Neuköllnical Mit Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider & Roman Shamov Nach den Erfolgs-Showknallern »Hostel Hermannstraße« und »Die wilden Weiber von Neukölln« bringt die Ades-Zabel-Company in ihrem jüngsten Neuköllnical gleich zwei Berliner Erfolgsstorys auf die BKA-Bühne: HARTZ VIII-Queen Edith Schröder und unseren »Noch-immer-nicht-Hauptstadtflughafen«. Ediths beste Freundin, Kiezkneipenwirtin Jutta, ist nach Mallorca ausgewandert und hat dort »Jutta´s Stadl« eröffnet. Während sie sich als Auswanderin bei Sangria und Sonne von abgehalfterten Schlagerstars feiern lässt, wird Edith im heimatlichen Neukölln von den Hipstern gedisst, die sich in Juttas alter Kneipe breitgemacht haben. Da kommt das Angebot von Leggingsboutique-Besitzerin Biggy gelegen: Edith soll als Testerin im BER und schon mal die Abläufe checken... Klar, das geht nicht lange gut! Als Edith dann auf dem Rummel einen versoffenen Piloten kennenlernt, keimt in den beiden wilden Weibern der verrückte Plan auf, eine eigene Fluglinie zu gründen und Jutta von Mallorca heimzuholen. Eine turbulente Story, verulkt, vertanzt und versungen im bewährten Edith-Style, nach der man erstmal Urlaub braucht. Olé! Bernd Mottl Regie Sven Ihlenfeld Musikarrangements, Sound- und Videodesign Jörn Hartmann Graphik & Filmeinspieler Moritz Piefke Choreographie & Regieassistenz Josep Maria Jorda Lichtdesign Homepages: www.adeszabel.de www.bobschneider.de

20. September 2017, 20:00 Uhr
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Veranstaltungen in Berlin: Erleben Sie Kultur im Theater
Carmela de Feo: Die Schablone, in der ich wohne
BKA Theater
Carmela de Feo: Die Schablone, in der ich wohne Musikkabarett La Signora, der Nachtspeicher aus dem Süden und ihr treuer, tastenreicher Begleiter, das Akkordeon, sind erneut im Auftrag der Bespaßung unterwegs. Gefangen in der Endlosschleife der guten Laune, macht sie böse Miene zum abgekartetenSpiel. Das Leben als Showgirl hatte sie sich einfacher vorgestellt undbei jeder Aufführung stellt sie sich die gleiche Frage: Ist das jetzt der Durchbruch, oder ist es nur der Blinddarm? Wie auch immer, fest steht, dass La Signora nicht von dieser Welt ist, sondern eine Außeritalienische: schräg wie der schiefe Turm von Pisa, farbenfroh wie die Sixtinische Kapelle, fertig wie das Colosseum und heißer als der Heilige Stuhl. Mit derGrazie einer neapolitanischen Eseltreiberin tanzt sie sich durch ihr Programm aufder verzweifelten Suche nach dem Unsinn ihres Lebens. So macht sie sich alsAnführerin der untoten Hausfrauen in ihrem Showboot auf, die Welt zu retten– oder zumindest sich selbst. Sollte das nicht klappen, wird sie mit Sicherheit noch einige aus dem Publikum mit in den Abgrund ziehen– getreu dem italienischen Lebensgefühl: Misserfolg ist auch Erfolg, nur anders! La Signora, die Callas des Akkordeons, lädt ein zu einem Abend, an dem Herzengebrochen, Seelen verkauft und echte Gefühle täuschend echt imitiert werden. Die Schablone, in der ich wohne! »Komm rein, dann kannste raus gucken«. Homepage: www.carmeladefeo.de

06. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Hofgärtner „Widerwillen“
Schloss & Schlossgarten Paretz
Kostümführung durch die Paretzer Gartenanlagen mit dem einstigen königlichen Hofgärtner David Garmatter und seiner Gemahlin Beim Rundgang durch den Paretzer Kirch-, Rohrhaus- und Schlossgarten mit David Garmatter, einem einstigen Hofgärtner Friedrich Wilhelms III., und seiner Gemahlin erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Aufgaben und Dienste eines königlichen Gärtners, der auch auf die bäuerlichen Gärten Obacht geben musste und für die Gestaltung der Feldfluren und königlichen Weinberge zuständig war. Gespannt darf man sein, wer die Gäste während dieser amüsanten Promenade besser zu unterhalten versteht: der diensteifrige Gärtner – oder seine nach Anerkennung strebende Gattin? Der königliche Hofgärtner David Garmatter stammte von den Schweizer Erbpächtern ab, die sich ab 1691 auf Geheiß des Großen Kurfürsten im nahen Töplitz niedergelassen hatten. Als nachgeborener Sohn hatte David keine Aussicht auf den elterlichen Hof und machte sich daher nach seinem 14. Lebensjahr auf, Beruf und Berufung im Gärtnerhandwerk zu finden. Nach seiner Ausbildung wirkte er für längere Zeit in Dänemark, wo er zwei Prämien der „Königlichen Dänischen Hausgesellschaft“ erhielt. 1796 kehrte er nach Preußen zurück, um die Stelle als Gärtner in Paretz anzunehmen. 1797 schloss er die Ehe mit Caroline Sophie Luise Dortschy, mit der er gemeinsam vier Kinder hatte. Preise: 10 Euro / ermäßigt 8 Euro

15. Oktober 2017, 14:00 Uhr
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Führung Museum im Alten Wasserwerk - Tour W
Museum im Alten Wasserwerk
Die Führung veranschaulicht die Geschichte der Wasserversorgung Berlins und führt in Bereiche, die im Rahmen des »normalen« Museumsbesuches nicht zugänglich sind. Nach einem Überblick am Modell des Wasserwerks geht es, mit Helmen ausgerüstet, in das Untergeschoß des Schöpfmaschinenhauses B, sozusagen in den »Bauch« der Maschinen, mit denen seinerzeit Seewasser zur Trinkwasseraufbereitung gefördert wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts baute man das Wasserwerk für die zusätzliche Gewinnung von Grundwasser aus und errichtete ab 1904 in der Nähe des Seeufers ein kapellenähnliches Gebäude, den Sammelbrunnen. Zur Deckung von Trinkwasserbedarfsspitzen der Großsiedlungen im damaligen Ost-Berlin wurde noch 1986 bis 1988 ein neues, unterirdisches Seewasserpumpwerk gebaut. Es war jedoch nur im Probeeinsatz, da nach der Wiedervereinigung der Wasserbedarf erheblich sank und heutzutage ausschließlich Grundwasser gefördert wird. Durch einen unterirdischen Gang gelangen wir in den »Kreiselraum«, einen Erweiterungsbau aus der Zeit der Modernisierung Mitte der 1920er-Jahre. Mit seinen damals moderneren und leistungsfähigeren elektrisch angetriebenen Pumpen sowie marmornen Schalttafeln bietet dieser Raum noch immer ein beeindruckendes Ambiente. Es werden einige steile Treppen und Leitern begangen. Personen unter 14 Jahren können an der Führung nicht teilnehmen. Schutzhelme werden vor Ort ausgegeben. Festes, geschlossenes Schuhwerk wird vorausgesetzt.

22. September 2017, 13:00 Uhr
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Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Terry Fox. Elemental Gestures
Akademie der Künste
Ausstellung vom 10.3. — 5.6.17 Das Kunstmuseum Bern entdeckt in dieser Einzelausstellung, das vielfältige Werk von Terry Fox (1943–2008) bestehend aus Videos, Fotos, Zeichnungen und Objekten wieder. Der amerikanische Performance-, Klang- und Konzeptkünstler gilt als sogenannter artist’s artist, als Künstler, der zwischen den 1970er und 1990er Jahren vor allem in Künstlerkreisen bekannt wurde. Mit seiner Arbeit ist der Anspruch verbunden, Kunst mit dem Leben zu verschmelzen, wie es in jener Zeit üblich war und in elementare Gesten zu gießen. So wandte sich Terry Fox früh von traditionellen Kunstformen wie der Malerei ab. Stattdessen begann er, Alltagssituationen als Aktionen der Kunst zu inszenieren und im Rahmen von Performances immer häufiger auch seinen Körper einzusetzen. In seinen Werken beschäftigten ihn persönliche Erfahrungen und seine eigene unmittelbare Lebenswahrnehmung. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Labyrinth in der Kathedrale von Chartres. Terry Fox entdeckte es während einer Reise 1971. In den folgenden elf Jahren setzte er sich intensiv damit auseinander. Er deutete es metaphorisch als seinen eigenen, von Krankheit geprägten Lebensweg. Der Pfad des Labyrinths führt zwar sicher ins Zentrum, ist aber so gewunden, dass man den Überblick verliert. Orientierung bleibt im Labyrinth schwierig. Diese Schwierigkeiten verarbeitete Terry Fox in seinen Arbeiten. So befasste er sich mit komplexen Textanordnungen und Geheimcodes.

20. September 2017, 10:00 Uhr
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Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne
Akademie der Künste
Die Ausstellung läuft vom 31.3. — 18.6. Architekt, Inspirator und Organisator – Otto Bartning war eine außergewöhnlich vielschichtige Persönlichkeit. Er zählt zu den Protagonisten des Expressionismus sowie der Neuen Sachlichkeit in der Weimarer Republik. Später wichtiger Impulsgeber des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders als Berater der Stadt Berlin, vertrat er stets eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte soziale Moderne. Er schuf qualitätsvolle Sozial- und Wohnbauten und gilt zudem als maßgeblicher Reformer des protestantischen Kirchenbaus. Mit seinem Entwurf der Sternkirche (1922) und der Stahlkirche (1928) schuf er Leitbauten. Gezeigt wird auch sein Notkirchenprogramm, in dem ab 1946 seriell vorgefertigte Typenkirchen in 43 Städten entstanden. Als Gründungsmitglied der Akademie der Künste bestimmte er Leitlinien der Architekturentwicklung mit. Die Interbau 1957 in Berlin bildete einen weiteren Höhepunkt seines Lebenswerks. Das OEuvre Bartnings und seine Vernetzungen in Kunst, Kultur und Politik werden erstmals in der umfassenden Retrospektive anhand von Zeichnungen, Fotografien und Architekturmodellen vorgestellt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung, gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. Di 11 – 20 Uhr, Mi – So 11 – 19 Uhr Ostermontag, 1. Mai und Pfingstmontag geöffnet € 6/4, bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei Führungen: Di 18 Uhr, So 12 Uhr, € 2 zuzüglich Ausstellungsticket

20. September 2017, 11:00 Uhr
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Oper und Konzerte in Berlin: erleben Sie Kultur in Berlin
Mai Horlemann: Endlich allein
BKA Theater
Mai Horlemann: Endlich allein Chanson Chansons von und mit Mai Horlemann und Frank Helfrich am Klavier Ihre Lieder berichten vom großen Abenteuer Alltag, von Sehnsüchten, Wünschen und geplatzten Träumen, vom heimlichen Begehren, vom Herzklopfen, das nur einer hören soll und von Schwüren, die sich danach verzehren, geleistet zu werden. Dabei wagt die Berlinerin etwas, was kaum jemand wagt: Sie zeigt und erzählt Gefühle, ohne sie hinter ironischen Masken zu verstecken. Sie vertraut auf ein Publikum, das etwas spüren will, sich aber bislang nicht aus der Deckung traut, weil es leichter ist, cool zu sein. Nein, cool ist diese Lady nicht, obwohl sie wie eine Diva auf Distanz agiert. Bequem ist sie ebenfalls nicht, weil sie Lebenslügen aufspürt – eher leicht und scheinbar nebenbei. Wer jedoch hinhört, hört ein nahbares Ich, eine wundervolle Poetin, die ihr lyrisches Ich wie eine Sonde auf sich selbst und uns loslässt. Mai Horlemann ist eine postmelancholische Melancholikerin, die uns immer wieder mit zartem Sarkasmus oder elegischem Spott überrascht, aber stets auf der Suche nach dem belastbaren Gefühl bleibt, auf der Suche nach einem Ich, das ja sagt zu sich selbst. Wer den Chefzyniker in sich selbst nicht ausstehen kann, sollte diese Frau und ihre Lieder treffen. Denn die Begegnung mit diesen Alltagsdramen lässt den Alltag funkeln, lässt den Zuhörer erkennen, dass zwei Zeilen die Welt vielleicht besser aus den Angel zu heben vermögen als ein Netflix-Abo oder ein 3-D-Actionfilm. Nur wer vor sich selbst auf der Flucht ist, bleibt besser zuhause. Homepage: www.maihorlemann.de AddThis Sharing Buttons Share to FacebookShare to TwitterShare to PinterestShare to WhatsAppShare to E-Mail

11. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Dauerausstellung - Dalí am Potsdamer Platz
Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz
Der vielseitige und exzentrische Spanier ist jetzt Berliner Salvador Dalí – einer der genialsten Künstler der Moderne, der seine Werke und sich selbst auf spektakulärste Weise inszenierte. "Surrealismus für alle" – in diesem seinem Sinne sind nun über 450 Exponate dieser schillernden Persönlichkeit dauerhaft am Potsdamer Platz zu sehen. Dieses neue institutionelle Kulturhighlight ermöglicht dabei dem Besucher den wohl umfangreichsten Einblick in Dalís experimentierfreudige virtuose Meisterschaft in nahezu allen Techniken der Kunst direkt in Berlins pulsierender Mitte. Zu Beginn des Jahres 2009, passend zu Dalís 20.Todestag und in Erinnerung an 20 Jahre Mauerfall, wurde dem populären und polarisierenden Ausnahmekünstler Salvador Dalí, der es stets verstand, Mauern einzureißen, diese feste Einrichtung als Dauerausstellung an historischer Stelle gewidmet. Dieses privat getragene Museum bereichert seit dem als neues Kulturhighlight die hochkarätige Museumslandschaft dieser Ausnahmestadt. Familie 31,00 Euro (2 Erwachsene, bis 3 Kinder bis 16 Jahre) VIP 18,00 Euro (ermöglicht den Eintritt in die Ausstellung ohne Wartezeiten an der Kasse – nur im Vorverkauf) Standard 12,50 Euro (Kinder bis 6 Jahre frei) Ermäßigt 9,50 Euro (Schüler, Studenten, Behinderte, Zivil-/Wehrdienstleistende) Dienstags (außer Feiertags) gilt der ermäßigte Tarif auch für Senioren (ab 65 Jahre) Nachweis erforderlich!

20. September 2017, 12:00 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Peter Frost & Size45: LOVE ME – HOW WOLFES CAN CHANGE RIVERS
BKA Theater
Peter Frost & Size45: LOVE ME – HOW WOLFES CAN CHANGE RIVERS Musikperformance Peter Frost wird von sich erzählen und von Männern wie Abie Nathan, die die Welt ein wenig besser gemacht haben. Helden, die wir brauchen. Peter Frost mag ein Macho sein, aber er hat ein goldenes und empfindsames Herz. Er will politisch sein und sentimental. Er wird für uns auf die Suche gehen, nach angstfreien Räumen und mutig nach der Liebe fragen. In Peter und seinen Bandkollegen brennt das Feuer des Schmerzes und der Leidenschaft, das jede Frau zum Mann macht. Sie sind Männer, und sie machen Musik. Nur nachts. Nur manchmal. Und nur für Euch. Todtrauriger Gitarrenrock. Süß wie eine Zuckertüte, hart wie das Leben. Peter. Wie verzweifelt war er über diesen Namen. Popel-Peter, der dumme Peter. Nie fand er im Namen, in sich, das Zuhause, das es sein sollte: Er zog mit Luchadoras durch die Vorstädte von Mexico City. Syrien. Sudan. Schlief mit Schiffsjungen in Ägypten. Frankreich. Spanien. Er zog durch ganz Brasilien. Lebte mit Transvestiten aus Peru. Kam in den Knast. In Rom modelte er für Gianni Versace. Gianna Nannini schrieb für ihn Ragazzo del Europa. Einige Zeit lebte er am Toten Meer als Masseur. Um dann in Berlin zu stranden. Dort entdeckte ihn eine kanarische Musikproduzentin, der Rest ist Geschichte. Von und mit: Peter Frost, Gary Schmalzl & TC Schulz (Size45), Anna Wille und Sven Ihlenfeld Eine Produktion von Peter Frost, Size 45 und SOPHIENSÆLE Homepage: www.corafrost.de

20. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Dove vai? /Wohin gehst du? Collagen, Malerei und Zeichnungen von Gudula Fisauli
Botanischer Garten und Botanisches Museum
Gudula Fisauli widmet sich in ihrem eigenbestimmten Duktus abstrakten Bilderzählungen auf Papier, Malkarton und Leinwand mit Materialien wie Holz, Glas, Baumrinde und anderem Vorgefundenem.Über collagierte Partien legt sie Farbflächen, fragmentarisch in und übereinander, die sie in Form von farbmächtigen Collagen aus Papier und Naturstoffen auf Leinwand entwickelt. Mit ihrer linearen und ornamentalen Zeichnung erschafft die Künstlerin eine Synthese von Malerei und Collage. Die verbindende Linie in unterschiedlichen Erscheinungsformen fungiert als Wegweiser oder sie überlässt dieser ihre ganz eigene, individuelle Erzählweise.Die Künstlerin ist eine freie, vielfähige Gestalterin, deren abstrakte, künstlerische Position immer wieder von ihren Reisen und Aufenthalten in der Natur geprägt werden.Gudula Fisauli ist in Chemnitz geboren, wohnt und arbeitet seit 2003 als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie lebte zehn Jahre in Italien und fünf Jahre in Urgentsch und Samarkand (Usbekistan).Reisen führten sie in andere Länder Zentralasiens, den Vorderen und Mittleren Orient, nach Indien und Chile.Ihre Großmutter väterlicherseits leitete in den 1920iger Jahren eine Schule für künstlerische Stickerei in Köln und schon als Jugendliche faszinierten sie die gestickten, vegetabilen Jugendstilmuster, besonders das Paisleymuster.In welchen Länder auch immer, die Faszination des Orients hinterließ einflussreiche Spuren. Ihre visuellen und empathischen Eindrücke, die Wirkkraft des Lichtes, Farbkontraste, die Kultur des Landes und im Besonderen die inspirierende Natur, die Vegetation eines Landes spiegeln sich fortan in ihren künstlerischen Arbeiten wider.Sizilien und der Orient prägen somit in bedeutsamer Weise die Bildsprache der Künstlerin. Eintrittspreise: Botanischer Garten: 6,00 €/erm. 3,00 € Botanisches Museum: 2,50 €/erm. 1,50 €

20. September 2017, 10:00 Uhr
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Spaß an Botanik? Bestimmungsübung und Exkursion in den Botanischen Garten
Botanischer Garten und Botanisches Museum
Spaß an Botanik? Bestimmungsübung und Exkursion in den Botanischen Garten: Koniferen mit dem Schwerpunkt „schuppenblättriger“ Nadelgehölze Veranstalter: Botanischer Verein von Berlin und Brandenburg gegr. 1859 e.V. Mit Lupe und botanischer Bestimmungsliteratur bestimmen wir gemeinsam Pflanzen – in lockerer Runde und Kleingruppen. Familien- und Gattungsmerkmale sowie botanische Fachbegriffe werden erläutert beziehungsweise erarbeitet. Unser Ziel ist es, heimische Pflanzen in der Stadt und in freier Natur erkennen zu können. Mitzubringen: Handlupen, Bestimmungsliteratur (da wir in Kleingruppen arbeiten, braucht am Anfang nicht unbedingt jeder Teilnehmer eigene Bestimmungsliteratur). Regionales pflanzliches Bestimmungsmaterial wird z. T. gestellt und sollte auch selber mitgebracht werden (bitte aus der Region, frisches Material oder Herbarmaterial). Wo? Kleiner Hörsaal, Botanisches Museum, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin Kosten? Nur Garteneintritt 6,00 €, ermäßigt 3,00 €. Für die Exkursion ist sonst kein Beitrag zu zahlen, aber Mitgliedschaft im Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg erwünscht, Jahresbeitrag 25 Euro, erm. 15 Euro. Die Mitgliedschaft kann gleich vor Ort abgeschlossen werden. Mit einer Mitgliedschaft können Sie auch am umfangreichen Exkursionsprogramm des Vereins teilnehmen. Eintritt in Botanischen Garten und Museum nicht inklusive in der Mitgliedschaft. Monatliches Treffen, alle Termine hier(link is external) (z.T. auch Exkursionen) Ansprechpartnerin: Beate Schönefeld, schoenefeld@botanischer-verein-brandenburg.de

19. November 2017, 11:00 Uhr
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Veranstaltungen in Berlin: Erleben Sie Kultur im Theater
Patrizia Moresco: Die Hölle des positiven Denkens
BKA Theater
Patrizia Moresco: Die Hölle des positiven Denkens Kabarett/Comedy In ihrem neuen Programm erhebt sich Patrizia Moresco wie Phönix aus der Flasche gegen den Zeitgeist: Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone-Zombies, den Blick – statt auf die Welt – aufs Display fixiert. Chatten statt Reden, Twittern statt Flirten, Bloggen statt Poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, Quality time inklusive. Coffee to go und Red Bull halten uns auf Trab, und zum Entspannen hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht! Und das bitte zackig, irgendwo zwischen Gärtnern und Burn Out, damit man noch mit der Thermomix-App eine vegan-gluten-freie Suppe kochen kann. Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber so akzeptieren wie wir sind; ehrgeizig wie Spitzensportler, dabei gelassen sein wie ein Zen-Mönch; die Wut niemals unterdrücken, aber immer positiv denken. Irgendwann hat doch die Optimierung ihren Zenit überschritten. Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders. Nur wie? Moresco: »Von perfekt bin ich 10.000 Ratgeber entfernt, fang‘ aber trotzdem schon mal an zu leben und lass‘ jetzt die Korken knallen. Nach zwei bis sechs Gläschen sehe ich auch nichts mehr negativ, sondern doppelt. Salute!« Gegen die Moresco ist ein Bengalisches Feuerwerk eine Knallerbse. Die Italienerin mit schwäbischen Wurzeln hat eine spitze Zunge, kennt keine Tabus, bleibt aber immer charmant und überzeugt mit scharfsinnigen Beobachtungen und erfreulicher Authentizität. Wenn die Hölle so brüllend komisch ist wie ein Abend mit der Komikaze-Kabarettistin Patrizia Moresco, wovor sollte man dann Angst haben? Homepage: www.patriziamoresco.de

27. September 2017, 20:00 Uhr
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Veranstaltungen in Berlin: Erleben Sie Kultur im Theater
Zärtlichkeiten mit Freunden: Mitten ins Herts
BKA Theater
Zärtlichkeiten mit Freunden: Mitten ins Herts Musik-Kasperett Die bekannte Band »Zärtlichkeiten mit Freunden« sind Stefan Schramm und Christoph Walther – ein unfaires Doppel im Morgengrauen am staubigen Scheideweg von Kabarett und Rock. Auf der einen Seite hemmungslose Fußballerbeine, dorten lässige Überartikulation. Genauso beschreiten sie das selbst erfundene Genre des Musik-Kasperetts. Es verbindet sie spinnerte Verkleidungslust und unregelmäßiger Bartwuchs, beides noch von ganz damals her, aus der deutschen Eisdielenstadt Riesa. Diese brutalen Karrieristen buhlen um die Gunst der leichten Muse, die man früher »Quatsch mit Soße« nannte oder »Politikverdrossenheit«. Sie gefallen sich in der Pose mitleidloser Spaß-Roboter! Mit alten Perücken provozieren sie Heiterkeit bis zur Lungenembolie. Mitreißende Jingles, eine leibeigene Vorband, Spucke-weg-Zauberei auf akustischer Auslegware, Hits aus der Jugend verschiedener Generationen! Lange Pausen! Keine Löcher: Exakt wie ein Uhrwerk verpuffen sie ihre Pointen, oft auf Kosten des gebürtigen Elektrotechnikers Ines Fleiwa. Auf der Bühne verschmelzen Unvereinbarkeiten wie Intelligenz und Sächsisch, Sächsisch und Charme, Blockflöten und Sexyness. Das spektakuläre Finale Grande ist die legendäre Schlagzeugdekonstruktion. Ein melancholischer Engel geht durch den Raum. Kommt mit ins Wunderland unendlicher Adoleszenzen! Diese Show ist wahrlich ein feucht gewordenes Tischfeuerwerk! Homepage: www.zaertlichkeitenmitfreunden.de

29. September 2017, 20:00 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Die Zauberflöte
Deutsche Oper Berlin
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberflöte soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. Während Tamino von den Burgwächtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die Königin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgefährlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, hält er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tröstet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Flöte. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entreißen ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Flöte geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, »solange sich nichts Besseres findet«, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich plötzlich in ein junges, hübsches Mädchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide träumen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die Königin der Nacht nimmt ein böses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den Mächten der Finsternis verschlungen.

30. September 2017, 19:30 Uhr
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Kino und Theater in Berlin: Genießen Sie Ihre Freizeit
Christian Ehring: Keine weiteren Fragen
BKA Theater
Christian Ehring: Keine weiteren Fragen Kabarett mit Musik Christian Ehring hat ein nostalgisches Faible für aussterbende Medien, weswegen er regelmäßig im Fernsehen auftritt. Eingeweihte kennen ihn als Moderator der NDR-Satiresendung Extra3 und als Sidekick von Oliver Welke in der ZDF Heute Show. Was viele nicht wissen: Schon weitaus länger kultiviert er seine Liebe zur Bühne, jenem fabelhaft antiquierten Kommunikationsmittel in analogem HD. »Keine weiteren Fragen« ist ein assoziativer Monolog voller Gegenwartsfuror und mit Gesang, ein aktueller Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet. Uns Deutschen geht es scheinbar gut. Die Wirtschaft brummt, der Export bricht alle Rekorde. Wir sagen anderen, wo es langgeht, und selbst Angela Merkel hat keine natürlichen Feinde mehr. Und doch schleicht sich selbst bei den hartgesottensten Hochleistungs-Verdrängern das Gefühl ein: So wird’s nicht weitergehen. Die Klimakatastrophe steht vor der Tür, der Islamische Staat womöglich bald schon in Lüdenscheid, Europa bricht auseinander, Millionen Menschen sind auf der Flucht und lassen sich auch von Horst Seehofer nicht mehr abschrecken. Die Einschläge kommen näher. Sind das beherrschbare Krisen oder schon schwere Ausnahmefehler? Reicht der Einkauf im Bioladen noch aus als moralischer Ablassbrief? Ist der Satz: »Ja, schlimm« wirklich eine adäquate Reaktion auf die Katastrophen unserer Zeit? Sollte man derartige Fragen überhaupt stellen, wo doch das Haus noch nicht abbezahlt, und die Yogalehrer-Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist? Besser nicht. Sonst steht plötzlich der Zweifel da. Steht in der frisch renovierten Wohnküche, mixt sich einen Smoothie und will einfach nicht mehr gehen. Preise: Sprungbrett (Förderpreis des Handelsblatts) 2004 / Westspitzen-Preis 2004 (Sparte Kabarett) / Rostocker Koggenzieher 2005 / Leipziger Löwenzahn (Ensemble des Kom(m)ödchens) 2009 / Deutscher Comedypreis 2009 (für die heute Show) 2009 / Adolf-Grimme-Preis 2010 (für die heute Show) 2009 / Monica-Bleibtreu-Preis (Ensemble des Kom(m)ödchens) 2012 Homepage: www.astrid-hennig.de/christian-ehring

12. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Die Liebe zu den drei Orangen
Deutsche Oper Berlin
für Kinder ab 13 Jahren Der Auftakt ist spektakulär: Nach einer kurzen Orchesterfanfare stürmt zu Beginn von Sergej Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN das Publikum die Bühne und streitet sich lauthals darüber, was für ein Stück nun gegeben werden soll. Die einen wollen Tragödien, die anderen rührselige Schmachtfetzen, und wieder andere bestehen auf sinnfreier Unterhaltung. Kein Wunder, dass sich die Besucher der Uraufführung am 30. Dezember 1921 bei dieser theatralischen Betriebsbesetzung unmittelbar an Geschehnisse in Folge der russischen Revolution erinnert fühlten – zumal auch die folgende Geschichte von der Liebe eines Prinzen zu drei Orangen immer wieder von Putschversuchen, Intrigen und dem Kampf um die Macht im Reich des Kreuzkönigs überlagert wird. Revolutionär ist diese Oper, die bis heute Prokofjews beliebteste bleiben sollte, allerdings auch, weil sie eine Absage an die realistischen Geschichten und die großen Gefühle darstellt, die die Oper der Zeit vor dem ersten Weltkrieg beherrscht hatten. Stattdessen wimmelt es auf der Bühne von so fantastischen Wesen wie Harlekinen, Feen und Kartenspielfiguren, und können Prinzessinnen sich nicht nur im Inneren von Orangen verbergen, sondern auch unversehens in Ratten verwandelt werden. Tatsächlich ist schon der Titel der DREI ORANGEN eine Absage an die Tradition, indem er das zentrale Thema der Oper, die Liebe, ins Absurde wendet. Denn wenn sich jemand in drei Apfelsinen verliebt, hat das mit der Realität nichts mehr zu tun – so etwas passiert nur dort, wo die Gesetze des Märchenhaften und der Poesie gelten.

14. Oktober 2017, 19:30 Uhr
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Gefährliche Perfektion – Antike Grabvasen aus Apulien
Altes Museum
Mittelpunkt der Ausstellung stehen dreizehn große, aufwendig verzierte Vasen aus Ceglie del Campo bei Bari in Apulien. Als Grabbeigaben geben sie einen Einblick in die Bestattungssitten der dort vor 2500 Jahren einheimischen wohlhabenden Bevölkerung. Die Gefäße sind mit abwechslungsreichen Szenen aus der griechischen Mythologie bemalt. Der plötzliche Tod durch Kampf und Krieg wird hier ebenso thematisiert wie ein glückseliges Leben in dionysischen Gefilden. Dass diese Vasen aus den Beständen der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin nach kriegs- und nachkriegsbedingten Beschädigungen erstmals wieder ausgestellt werden können, ist einem sechsjährigen Kooperationsprojekt mit dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles zu verdanken. In diesem Projekt wurden die Gefäße – einige in Los Angeles und andere in Berlin – sorgfältig restauriert. Außerdem wurde die neuzeitliche Geschichte der Vasengruppe, die bereits 1828 an die Berliner Museen kam, erforscht. Neben spannenden archäologischen Aspekten beleuchtet die Ausstellung auch die erste Restaurierung der Vasen in der Werkstatt des Neapolitaner Restaurators Raffaele Gargiulo. Dieser vervollständigte fehlende Bildszenen mit so großer Meisterschaft, dass Zeitgenossen von einer „gefährlichen Perfektion“ sprachen: Ergänzungen und antikes Original waren nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei Die Ausstellung läuft vom 17.6.2016 bis zum 18.6.2017

20. September 2017, 10:00 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Sabine Schwarzlose: An Evening with ... Marlene D. – oder: Gottseidank Berlinerin
BKA Theater
Sabine Schwarzlose: An Evening with ... Marlene D. – oder: Gottseidank Berlinerin Konzert Am Flügel: Volker Sondershausen Sabine Schwarzlose lässt den Mythos Marlene Dietrich aufleben, der die Menschen bis heute wie kaum ein anderer in seinen Bann zieht. Sie bringt die Legende zurück auf die Bühne und versetzt das Publikum in die Zeit und das Leben des Weltstars. »An Evening with ...« versucht nicht zu erklären, wie die Dietrich »wirklich« war, will nicht hinter die »Maske« schauen und begibt sich nicht auf Spurensuche. Stattdessen macht Schwarzlose einfach nur das, was wahrscheinlich dem Anliegen der Dietrich am nächsten kommt: Unterhalten, gut unterhalten. Sie singt die unvergesslichen Lieder des Stars, dass es einem unter die Haut geht und erzählt in den Conférencen auf authentische Weise die Anekdoten der Diva. Und wenn der Pianist einmal seinen Senf dazugeben will, wird sie ihm schon über den Mund fahren. »Es ist wie Zauberei – Marlene steht da, in ihrem langen weißen Pelz, ist jung und sehr schön. Das laszive Lächeln der Dietrich, ihr grausiger amerikanischer Akzent, ihre unheimlich erotische Stimme – die Illusion ist perfekt! Sabine Schwarzlose gibt die Dietrich nie als Kopie, es ist nie Travestie, sondern eine Darstellung mit Geschmack und Glaubwürdigkeit.« (Berliner Morgenpost) Also suitable for international guests! Homepage: www.sabineschwarzlose.de

24. Dezember 2017, 20:00 Uhr
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Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Syria antiqua – Münzen und Monumente auf der Museumsinsel
Bode-Museum
Syria antiqua – Münzen und Monumente auf der Museumsinsel 16.06.2017 bis 05.11.2017 Syrien war auf Grund seiner geographischen Lage zwischen der Küste des östlichen Mittelmeers und dem fruchtbaren Halbmond ein bedeutendes Kultur- und Handelszentrum der Antike. Nicht nur verschiedenste Güter sondern auch unterschiedliche Kulturen und Religionen trafen hier zusammen. Die Münzen der antiken syrischen Städte können diese kulturellen, religiösen und politischen Konstellationen eindrucksvoll illustrieren. Denn Münzstätten befanden sich nicht nur in den wichtigen Handelsmetropolen, den Hafenstädten und Oasen wie Laodikeia, Palmyra und Damaskus, sondern auch in Zentren des kulturellen sowie religiösen Lebens wie in Antiochia am Orontes oder Emesa. Zahlreiche Mitglieder des römischen Kaiserhauses, wie Iulia Domna und ihre Schwester Iulia Maesa, stammten aus Syrien, einer der bedeutendsten und reichsten Provinzen des Römischen Reiches. Die Ausstellung im Sonderausstellungsraum des Münzkabinetts im Bode-Museum wird dabei nicht nur die Münzprägung des antiken Syrien zeigen. Flankiert werden die Münzen von Zeugnissen syrischer Kultur aus anderen Museen auf der Museumsinsel. Das moderne Land Syrien umfasst einen Großteil der ehemaligen römischen Provinz Syria, die einst eine östliche Grenzprovinz des römischen Imperiums war. Seit mehreren Jahren tobt dort ein Krieg, in welchem auch archäologische Kulturgüter und historische Denkmäler zerstört werden. Zu dem bedeutenden Kulturerbe Syriens gehören auch die Münzen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in der Ausstellung hauptsächlich Münzen aus Münzstätten zu zeigen, die im modernen Syrien liegen. Die wissenschaftliche Erschließung und Veröffentlichung der Münzen trägt zum Kulturgüterschutz bei: Der Transfer von Kulturgüterwissen kann Hilfe beim (Wieder-) Aufbau von Zivilgesellschaften im Sinne von Kulturgemeinschaften leisten.

20. September 2017, 10:00 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Elektra
Deutsche Oper Berlin
In einem Hinterhofschacht des mykenischen Hinterhofpalastes äußern sich Mägde verächtlich über Elektra; sie kann die Ermordung des Vaters Agamemnon nicht verwinden, Rache ihr einziges Verlangen. Nur die Jüngste der Mägde zeigt Mitleid mit ihr und wird deshalb gestraft. Elektra sehnt den Augenblick der Rache herbei, die nach ihrer festen Überzeugung von ihrem in der Ferne aufgewachsenen Bruder Orest vollzogen werden wird. Ihre Schwester Chrysothemis kann das Dasein Elektras kaum ertragen und versucht, sie vor der Mutter zu schützen, die etwas Schreckliches vorhabe. Sie will mit ihr diesen furchtbaren Ort verlassen, um in Freiheit zu leben. Klytämnestra, ihre Mutter, ist seit der Ermordung ihres Gatten gequält von Albträumen und fragt ihre Tochter Elektra um Abhilfe. Während des Gesprächs scheint eine Annäherung zwischen den beiden Frauen möglich; doch als Klytämnestra die Tochter offensichtlich mit Bezug auf den Verbleib ihres Sohnes Orest belügt, bricht Elektras Hass wieder auf. Die zweideutige Antwort auf die Frage Klytämnestras nach dem Mittel gegen die quälenden Ängste: Sie werde nicht länger träumen, wenn erst das rechte Opfertier unter dem Beil gefallen sei. Zwei Fremde sind gekommen, um den Tod von Elektras Bruder Orest zu melden. Elektra will schließlich die Tat gemeinsam mit Chrysothemis begehen. Doch die sieht sich dazu nicht in der Lage. Entschlossen zur Rache entscheidet Elektra: „Nun denn, allein!“ Einer der Fremden nähert sich ihr; bestürzt über Elektras körperlich-seelischen Zustand gibt er sich zu erkennen: Orest. Er schreitet zur Tat – von innen dringen die Todesschreie Klytämnestras nach außen Anschließend lockt Elektra Aegisth in den Palast,wo auch er von Orest umgebracht wird. Agamemnon ist gerächt. Dennoch verharrt Elektra unerlöst im Palast und tanzt sich zu Tode.

19. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Spaß an Botanik? Bestimmungsübung - es werden vergessene bzw. nicht geschaffte Belege bestimmt
Botanischer Garten und Botanisches Museum
Spaß an Botanik? Bestimmungsübung - es werden vergessene bzw. nicht geschaffte Belege bestimmt, über das Vergangene Jahr geplaudert bei Kaffee und? Jeder sollte etwas mitbringen. Veranstalter: Botanischer Verein von Berlin und Brandenburg gegr. 1859 e.V. Mit Lupe und botanischer Bestimmungsliteratur bestimmen wir gemeinsam Pflanzen – in lockerer Runde und Kleingruppen. Familien- und Gattungsmerkmale sowie botanische Fachbegriffe werden erläutert beziehungsweise erarbeitet. Unser Ziel ist es, heimische Pflanzen in der Stadt und in freier Natur erkennen zu können. Mitzubringen: Handlupen, Bestimmungsliteratur (da wir in Kleingruppen arbeiten, braucht am Anfang nicht unbedingt jeder Teilnehmer eigene Bestimmungsliteratur). Regionales pflanzliches Bestimmungsmaterial wird z. T. gestellt und sollte auch selber mitgebracht werden (bitte aus der Region, frisches Material oder Herbarmaterial). Wo? Kleiner Hörsaal, Botanisches Museum, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin Kosten? Keine (Mitgliedschaft im Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg erwünscht, Jahresbeitrag 25 Euro, erm. 15 Euro. Die Mitgliedschaft kann gleich vor Ort abgeschlossen werden. Mit einer Mitgliedschaft können Sie auch am umfangreichen Exkursionsprogramm des Vereins teilnehmen.). Eintritt in Botanischen Garten und Museum nicht inklusive. Monatliches Treffen, alle Termine hier(link is external) (z.T. auch Exkursionen) Ansprechpartnerin: Beate Schönefeld, schoenefeld@botanischer-verein-brandenburg.de

10. Dezember 2017, 11:00 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Die Hochzeit des Figaro
Deutsche Oper Berlin
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts empfohlen ab 13 Jahren Figaro und Susanna, Bedienstete am Hofe des Grafen Almaviva, wollen heiraten und richten sich im Schloss des Grafen die ihnen zugewiesene Wohnung ein. Während Figaro voller Vorfreude das Bett ausmisst, bleibt Susanna misstrauisch. Sie befürchtet, dass der Graf, dessen Liebe zu seiner Frau Rosina längst abgekühlt ist, von seinem »Recht der ersten Nacht« Gebrauch machen werde. Figaro ist außer sich und nimmt sich vor, die Pläne seines Herrn zu vereiteln. Auch bedrückt ihn ein anderes Problem: Aus Geldnot hatte er einst Marcellina, der Haushälterin des Grafen, die Ehe versprochen und wird nun von ihr bedrängt. Inzwischen hat der Page Cherubino Zuflucht bei Susanna gesucht, die im Schlafzimmer der Gräfin mit deren Garderobe beschäftigt ist. Der Graf hatte ihn bei der Gärtnerstochter Barbarina ertappt und entlassen, und Susanna soll nun ein gutes Wort für ihn einlegen. Als der Graf eintritt, um Susanna für sich zu gewinnen, muss er sich verstecken. Da betritt der Musikmeister Basilio die Szene, wenig später Figaro. Die Situation wird immer turbulenter, nur Susanna gelingt es mit Mühe, den Überblick zu behalten. Widerwillig stimmt der Graf zu, der Braut selbst den Schleier anzulegen, nicht ohne im Stillen darauf zu hoffen, dass sich für ihn noch eine Chance findet. Während dessen beklagt die Gräfin die Lieblosigkeit ihres Mannes. Figaro und Susanna wollen ihr helfen und schlagen eine Intrige vor: Der Graf solle eifersüchtig gemacht werden und zugleich einen Denkzettel erhalten.

10. Dezember 2017, 18:00 Uhr
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Bildung & Kultur: Erleben Sie Berlin in der Oper
Der Barbier von Sevilla
Deutsche Oper Berlin
Die Geschichte ist turbulent: Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe … Am Ende siegt die Liebe, und es stellt sich heraus, dass alle Vorsicht nutzlos war! Dass diese Geschichte viel Potential zur Komik mit sich bringt, ist völlig klar. „Aber am komischsten ist die Musik“ – so Regisseurin Katharina Thalbach. „Von der Artistik und dem Tempo Rossinis war ich wie vom Donner gerührt. ... Bei den Proben merke ich immer wieder, wie mir die Musik in die Beine fährt und ich unwillkürlich mittanze. Das flirrt, prickelt und macht einfach Spaß. Und dieses Lebensgefühl soll bei unserer Produktion möglichst auch so rüberkommen.“ Im farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes entfaltet Thalbach ein turbulentes Panoptikum um den umtriebigen Figaro, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse überwindet.

06. Oktober 2017, 19:30 Uhr
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Veranstaltungen in Berlin: Erleben Sie Kultur im Theater
Sascha Korf: Wer zuerst lacht, lacht am längsten
BKA Theater
Sascha Korf: Wer zuerst lacht, lacht am längsten Comedy Stets charmant und immer schlagfertig macht der Meister der Stehgreif-Gute-Laune den ganzen Saal zur Bühne, philosophiert herrlich über aktuelles Politikgeschehen oder widmet sich wirklich wichtigen Fragen der Zeit: Warum ist nie besetzt, wenn man sich verwählt? Ist bei einem All-Inclusive-Urlaub auch das Personal inbegriffen? Wenn man in einem Taxi rückwärts fährt, kriegt man dann das wieder Geld raus? Neben herrlich absurden Antworten hierzu darf natürlich das beliebte Korfsche Update zur aktuellen Lage des deutschen Fernsehens nicht fehlen. Korf rennt, springt und wirbelt über die Bühne, während er über die Tücken des Alltags schwadroniert, ob über kohlenhydratarmes Brot, das nach Strümpfen schmeckt, einen Aggressionsschub auf einer Ayurveda-Farm oder über seine Patenschaft für eine boshafte Kragenechse… Sascha Korf hat viel erlebt und möchte seine Erfahrungen dem Publikum wort- und bildgewaltig mitteilen. Dabei verbindet er Stand up-Comedy und Interaktion zu einem neuen Genre: »Energetisches Spontan-Kabarett« nennt er das. Mit »Lachgarantie!«. Freuen Sie sich auf einen wundervoll komischen Abend ohne Netz und doppelten Boden. Und gehen Sie anschließend nachhause mit dem Gefühl, dass man sich nun untereinander kennt. Denn: Ein potenzieller Freund und/oder Leidensgenosse kann an jeder Ecke warten. Warum nicht auch in der Show von Sascha Korf? Homepage: www.sascha-korf.de

05. Oktober 2017, 20:00 Uhr
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Kino und Theater in Berlin: Genießen Sie Ihre Freizeit
Blue Man Group
Stage Bluemax Theater
Kein Einlass für Kinder unter 3 Jahren! Für die ersten sieben Reihen nahe der Bühne werden gratis Ponchos verteilt. Trevivo empfiehlt Ihnen den Mix aus Musik, Comedy, Kunst und Wissenschaft. Sie begeistert seit 2004 Berliner und Touristen gleichermaßen und ist mit über 3,5 Millionen Zuschauern die erfolgreichste Show Berlins! Die drei kahlköpfigen Blue Men nehmen das Publikum mit auf eine unterhaltsame, komische, spannende und musikalisch einmalige Reise. Die bilinguale und internationale Show erobert die Herzen von Millionen Menschen weltweit, u. a. in New York, Boston, Chicago, Orlando, Tokio und Las Vegas. In Berlin ist sie die einzige Live-Show, in der sich auch nicht-deutsch-Sprechende bestens amüsieren können - denn hier wird nur wenig gesprochen. Die Blue Men kommunizieren über Gesten, Blicke und Musik. Alle deutschsprachigen Elemente wurden ins Englische übersetzt. Wichtige Information für Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte & Epilepsie-anfällige Kunden: Es wird den Gästen insgesamt 4 Rollstuhlplätze mit Begleiterplatz im Saal angeboten. Sie gelangen vom Parkhaus „Arcaden“ direkt mit dem Fahrstuhl in das Theater. Leider können keine Blindenhunde mit in das Theater gebracht werden, hauptsächlich wegen der lauten Geräusche und Lichteffekte. Sie werden während der Vorstellung von dem Servicepersonal betreut. Deshalb wird vor dem Kauf Ihrer Tickets um entsprechende Anmeldung gebeten. Bitte beachten Sie, dass für epilepsieanfällige Kunden durch bestimmte Lichteffekte eine mögliche Gefährdung besteht.

20. September 2017, 20:00 Uhr
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Kino und Theater in Berlin: Genießen Sie Ihre Freizeit
Carolin Fortenbacher: ABBA MACHT GLÜCKLICH!
BKA Theater
Carolin Fortenbacher: ABBA MACHT GLÜCKLICH! Konzert Niemand kann es so wie sie: Fünf Jahre lang stand Carolin Fortenbacher in 1200 Shows auf der Bühne des Hamburger Operettenhauses und verkörperte die Donna im ABBA-Musical »Mamma Mia!« wie keine zweite. Björn Ulvaeus höchstpersönlich hat die Songs mit ihr erarbeitet. Der Erfolg bei Presse und Publikum war überwältigend. Das Live-Album erreichte Platin-Status und wurde mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Nach zehn Jahren, drei erfolgreichen Soloalben und zahllosen Konzert- und Theaterabenden ist es nun endlich soweit: Ihr erfolgreichstes Solo-Projekt »Fortenbacher's Intimate Night« widmet sich der schwedischen Supergruppe. Mit ihrem Bühnen- und Lebenspartner Sascha Rotermund an der Gitarre, Pirkko Langer am Cello sowie Achim Rafain am Bass durchstreift sie ihre ganz persönliche »Mamma Mia!«-Geschichte. Intim und »unplugged«, aber mit dem richtigen Groove. Carolin Fortenbacher, die mehrfach preisgekrönte Gesangsvirtuosin, feierte ihren größten Bühnenerfolg im ABBA-Musical »Mamma Mia!«. Fünf Jahre lang verkörperte sie in über 1200 Shows im Hamburger Operettenhaus die Hauptfigur »Donna«. Für die Live-Aufnahme gab es Doppel-Platin. Im Herbst 2012 wurde sie als beste Darstellerin in der Kultkomödie »Oh Alpenglühn!« im legendären Hamburger Schmidt Theater mit dem Hamburger Theaterpreis ausgezeichnet. Im Frühjahr 2014 hat sie ihr drittes Soloalbum »Kamionka« veröffentlicht, das von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wurde. Die Single »Souvenir« hielt sich wochenlang in den deutschen Charts. Ihre Markenzeichen sind ihr sprudelnder Humor und ihre emotionale Tiefe. Homepage: www.intimatenight.de

09. November 2017, 20:00 Uhr
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Oper und Konzerte in Berlin: erleben Sie Kultur in Berlin
Der Nussknacker
Deutsche Oper Berlin
Erfahren Sie mehr: 45 Minuten vor Aufführungsbeginn Wenn sich der Vorhang für „Der Nussknacker“ öffnet, trifft das Publikum auf die Familie Stahlbaum – das Weihnachtsfest ist bereits voll im Gange. Die Gäste tragen feine Roben der Belle Epoche und bewegen sich tänzerisch-elegant durch einen großzügigen Jugendstil-Salon. Nacho Duato hat die Handlung kurzerhand in das Jahr 1913 versetzt. Die für diesen Ballettklassiker eher ungewöhnliche Zeitreise hat nicht nur stilistische, sondern vor allem auch tänzerische Gründe. So gibt die elegante Mode des frühen 20. Jahrhunderts dem Ensemble mehr Bewegungsfreiheit als die steifen Kostüme des vorangegangenen Jahrhunderts. Ein kongenialer Kniff, der zugleich auf der Bühne eine magische Weihnachtswunderwelt voller Holzspielzeug und Matrosenanzüge entstehen lässt, wie es sie nur noch in unseren schönsten Träumen gibt. Bei der Bescherung werden die Kinder von ihrem Patenonkel Drosselmeier mit Geschenken überschüttet. Ein Prinz und eine Prinzessin, aber auch ein grimmiger Mausekönig sind darunter. Der kleinen Clara hat es aber besonders der hölzerne Nussknacker angetan. Bald senkt sich die Nacht über das glückliche Treiben; die Sterne am Weihnachtshimmel gehen auf und schießen als Sternschnuppen wie Schneeflocken durch die Nacht. Doch kaum ist es dunkel, erwachen die Puppen zum Leben. Schnell geht es überaus turbulent zu und der Nussknacker muss die kleine Clara vor den Angriffen des fiesen Mäusekönigs retten. Verwandelt in einen feschen Prinzen nimmt sie der Nussknacker gleich darauf mit auf eine exotische Reise in eine Zauberwelt, in der Muffins zu Gebirgen werden und Cocktailschirme Schatten spenden.

01. Dezember 2017, 19:30 Uhr
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Oper und Konzerte in Berlin: erleben Sie Kultur in Berlin
Nabucco
Deutsche Oper Berlin
„Va, pensiero, sull’ali dorate“ – „Flieg‘, Gedanke, auf goldenen Flügeln“ – als der Chor der Mailänder Scala am 9. März 1842 zum ersten Mal die Zeilen des Hebräerchors im dritten Akt von Giuseppe Verdis neuer Oper NABUCCO intonierte, schrieb er ein Stück Musikgeschichte. Der „Gefangenenchor“ wird noch heute von vielen Italienern für die Nationalhymne ihres Landes gehalten und der junge Komponist wurde zum Hoffnungsträger der Opernszene. Das Drama um die babylonische Gefangenschaft des Volkes Israel unter König Nebukadnezar ist eine der beliebtesten Opern Verdis und wurde an der Deutschen Oper Berlin zuletzt vor 13 Jahren von Hans Neuenfels kontrovers in Szene gesetzt. Im Verdi-Jahr 2013 stellte mit Keith Warner einer der bekanntesten Regisseure der internationalen Opernszene seine Annäherung an den Stoff vor: Der Brite inszenierte unter anderem LOHENGRIN bei den Bayreuther Festspielen und den RING DES NIBELUNGEN an Covent Garden und leitete zuletzt die Oper Kopenhagen. Orientiert an der Entstehungszeit des Stückes, die durch den Umbruch von feudalen Strukturen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft geprägt war, stellt Warner den Gegensatz zweier Völker in den Vordergrund seiner Inszenierung: der Hebräer, deren Kultur durch Schrift und ein demokratisches Bildungsideal geprägt ist, und der militaristischen Babylonier, deren Staatsverständnis auf einem autokratischen Herrschaftssystem beruht.

29. Oktober 2017, 18:00 Uhr
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Attraktionen in Berlin: die alte Nationalgalerie
Der Neue Flügel im Schloss Charlottenburg – Von Friedrich dem Großen bis zu Königin Luise
Schloss Charlottenburg
Friedrich der Große widmete ihm besondere Aufmerksamkeit, für Königin Luise war es einer ihrer Lieblingsorte: Der Neue Flügel, der sich äußerlich eher unscheinbar an das Schloss Charlottenburg anfügt, birgt im Inneren zahlreiche Meisterwerke des Barock und des Frühklassizismus. Nach zweijähriger Fassadensanierung sind die kostbar ausgestatteten Räume und die beeindruckenden Festsäle seit 26. Dezember 2014 wieder geöffnet. Erste eigenständige Residenz Friedrichs des Großen. Heute werden hier bedeutende Gemälde und Mobiliar aus dem Besitz des Monarchen gezeigt. Jacques-Louis Davids denkmalhaft-heroisch inszeniertes Reiterbildnis von Napoleon Bonaparte und Franz Krügers „Parade Unter den Linden“ mit dem an der Biedermeiergesellschaft vorbeimarschierenden 1. Garde-Regiment markieren Anfang und Ende der 43-jährigen Regierungszeit Friedrich Wilhelms III. Skulpturenkunst des 19. Jahrhunderts. Eine ideale Ergänzung hierzu bietet heute die neue Präsentation klassizistisch-romantischer Marmorskulpturen im Vestibül vor der ehemaligen königlichen Wohnung. Die von berühmten Künstlern der Berliner Bildhauerschule teilweise in Rom geschaffenen Werke gehen zurück auf antike Vorbilder. In stiller Größe erwarten sie die Besucher im wiedereröffneten Neuen Flügel. Preise: ermäßigt 8,00 €, normal 12,00 € Öffnungszeiten/Beginn: Mo geschlossen, Di-So 10:00-17:00 Uhr Laufzeit: 13.02.2017 bis 31.12.2019

20. September 2017, 10:00 Uhr
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Gier nach neuen Bildern - Sonderausstellung
Deutsches Historisches Museum
Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip 29. September 2017 bis 8. April 2018 Die Ausstellung zur Geschichte populärer graphischer Nachrichtenmedien präsentiert drei Geschäftsmodelle der Flugblatt- und Bilderbogenproduktion, die sich vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert kaum verändert haben. Die Neugier auf Sensationen, aktuelle politische Satire oder informative und humorvolle Reportagen war zu allen Zeiten groß. Aus heutiger Sicht ergeben sich erstaunliche Parallelen zum gegenwärtigen Boulevardjournalismus, zum momentanen medialen Bilderkampf der Ideologien und zum anspruchsvoll-unterhaltsamen Feuilleton. Das Angebot an sensationellen Neuigkeiten – etwa Naturkatastrophen und menschliche Schicksalsschlägen oder Mord und Totschlag in Krieg und Revolution – gilt dem breiten Publikum. Die Produktionskosten für die plakativen Bildnachrichten wurden von den Verlegern möglichst niedrig gehalten. Die Kolorierung der Holzschnitte und Lithographien mittels Schablonen übernahmen Kinder in Heimarbeit. Die Flugblätter und Bilderbogen mit politischer Satire, zum Beispiel im Kampf um den "rechten" Glauben oder gegen Zensur und Unterdrückung, stammen dagegen häufig von namhaften Künstlern. Zahlreiche Beispiele, unter anderen von Lucas Cranach dem Älteren, Kasimir Malewitsch und Pablo Picasso, werden in der Ausstellung zu sehen sein. Für unterhaltsame Bildergeschichten und Bilder zur Zeitgeschichte mit humorvollen Reflexionen begeisterte sich ein Publikum, das auch gern für seinen Nachwuchs die entsprechenden lehrreichen Kinder-Bilderbogen erwarb. Erhielten die Blätter Untertitel in mehreren Sprachen, war auch der Vertrieb international organisiert. So wurden die ursprünglich als "Münchener Bilderbogen" herausgegebenen Bildergeschichten von Wilhelm Busch auch in Amerika bekannt. Der aus Deutschland eingewanderte Zeichner Rudolph Dirks entwickelte daraus den ersten Comicstrip "The Katzenjammer Kids" als Sonntagsbeilage für das New York Journal.

29. September 2017, 10:00 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Der fliegende Holländer
Deutsche Oper Berlin
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts Der Holländer ist ein Verfluchter, ein Getriebener, ein Außenseiter. Die Figur dieses Heimatlosen lernte Richard Wagner bei Heinrich Heine kennen, der den romantischen Stoff jedoch mit der ihm typischen Ironie erzählte. Wagner hingegen interessierte sich nicht für Heines Rahmenhandlung, die den Holländer-Stoff in Distanz rückte. Wagner versenkte sich in die Geschichte des mysteriösen Seefahrers und schuf seine erste Oper über die Suche des Mannes nach der ihn erlösenden Frau. Holländer, der rastlose Wanderer zwischen Leben und Tod, trifft auf eine Frau – Senta –, die ebenfalls fremd und heimatlos scheint und sich nach einer männlichen Figur sehnt, die sie aus ihren eigenen Fantasien geboren hat: den Holländer. Es ist eine Welt der Traumbilder und des Fantastischen, der Obsessionen und der Projektionen – eine Welt, die längst den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dies trifft vor allem den Jäger Erik, der als der vielleicht einzig wahre und real Liebende erscheint. Doch er erreicht die anderen, die sich in ihren Träumen auflösen, nicht mehr. Wagners Oper, 1841 entstanden und 1843 in Dresden uraufgeführt, ist nach dem vorangehenden RIENZI, der stilistisch der Grand Opéra folgte, eine Hinwendung zur Tradition der deutschen romantischen Oper von Weber oder Marschner. Trotz dieser Orientierung am Zeitgeist weist das Werk auf Wagners weitere Entwicklung als Musikdramatiker voraus. Und erstmals steht im Zentrum Wagners Lebensthema der Erlösung durch Liebe im Tod.

22. September 2017, 19:30 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Bach. Das Leben eines Musikers
ATZE Musiktheater
Die biografisch geprägte Inszenierung mit Kammerorchester und Chor bringt Leben und Werk des bedeutenden Komponisten auf die Bühne. Das Künstlerportrait zeigt Bach als einen Menschen, der seinen Lebenstraum von Kindheit an mit Konsequenz und Leidenschaft verfolgt. Seit der Premiere im Jahr 2005 wurde die Inszenierung von Theaterleiter Thomas Sutter bis Mai 2013 in 150 Aufführungen von 50.000 Zuschauern besucht. Nach einer kurzen Unterbrechung stand im Januar 2014 die große Wiederaufnahme mit zahlreichen Umbesetzungen (u.a. mit dem neuen Bach-Darsteller Andreas Goebel) auf dem Programm. Die emotionale Inszenierung mit elf Schauspielern in 138 Rollen eröffnet ein facettenreiches, historisches Panorama und lässt uns in eine Welt mit heute schwer vorstellbaren Lebensbedingungen eintauchen. Das 13-köpfige Kammerorchester bringt nicht nur 35 Werke Bachs zur Auff ührung, sondern wird auch in das Bühnengeschehen mit einbezogen. Kurzversion und Langversion: Die Kurzversion erzählt von der Kindheit und Jugend Bachs, von der Anstellung des 19-Jährigen als Organist in Arnstadt, der Hochzeit mit Maria Barbara sowie den Konflikten mit den absolutistischen Machtstrukturen in Weimar und Köthen. Musikalisch stehen die weltlichen Werke Bachs im Vordergrund. In der Langversion rücken zusätzlich die kirchlichen Werke, die Kunst der Fuge und Bachs Wirken als Thomaskantor in den Blickpunkt. Startzeiten Kurzversion: 10:30 Uhr / 16:00 Uhr Startzeiten Langversion: 10:00 Uhr / 18:00 Uhr Alter: ab 9 Jahre

17. Oktober 2017, 10:00 Uhr
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Veranstaltungen, Events und Konzerte in Berlin
Dornröschen
Deutsche Oper Berlin
Hundert Jahre Schlaf und doch schön wie eine junge Frau: So erwacht Dornröschen, wenn sie der Prinz endlich vom bösen Zauber erlöst. Die Liebe des Prinzen ist stärker als der Fluch, der auf der Prinzessin liegt. Über hundert Jahre ist die Uraufführung des gleichnamigen Ballettmärchens her, für die Peter I. Tschaikowsky die Musik komponierte. Staatsballett-Intendant Nacho Duato hat diesen beliebten Klassiker zu neuem Leben erweckt. Die Inszenierung beweist: Nacho Duato, der dem Berliner Publikum bislang vor allem durch moderne Choreographien bekannt ist, kann auch klassischen Spitzentanz gekonnt in Szene setzen. Nichts in dieser Inszenierung ist behäbig und verstaubt, sondern die gesamte Choreographie leuchtet frisch und sprüht nur so vor Lebenskraft und Frühlingsluft. Bewunderung verdienen auch die Kostüme von Angelina Atlagic, die auf der Bühne funkeln wie Frühlingsknospen im Morgentau. Das Bühnenbild, ebenfalls von Atlagic entworfen, bietet dem Ballettmärchen einen edlen Rahmen. Äußerst phantasievoll und farbenfroh und doch insgesamt elegant und stilsicher präsentiert sich die Ausstattung dieser Produktion. Die überragende Frische der Inszenierung hat noch einen weiteren Grund. Für sein „Dornröschen“ verzichtet Duato auf unnötigen Ballast und hat Szenen gestrichen, die die Handlung nicht vorantreiben. Sein Augenmerk legt er auf die Märchenfiguren. Auf diese Weise will Duato mit seiner Inszenierung auch Menschen begeistern, die (noch) keine Ballett-Liebhaber sind.

21. September 2017, 19:30 Uhr